Theater

Dance of the Seven Veils

Das NOF - Nouvel Opéra Fribourg und das Nouveau Monde präsentieren, im Rahmen des Klanggg :
Musiktheater
Türöffnung 16:30 | Beginn 17:00

Das NOF - Nouvel Opéra Fribourg und das Nouveau Monde präsentieren, im Rahmen des Klanggg :
Dance of the Seven Veils
Musiktheater

Türöffnung 16h30 | Beginn 17h | 23.-


Die Figur der rätselhaften Salome beflügelt mit ihrem berühmten Tanz der sieben Schleier seit Jahrhunderten unsere Fantasie. Viele, vornehmlich männliche, Künstler haben im Laufe der Jahre versucht, Salome zu zähmen. Sie zeichneten meist ein Bild einer primitiven, brutalen, von ungezügelter Lust getriebenen Frau. Die Darstellungen von Naivität und Schwächen der Salome maskieren dabei einen monströsen und opportunistischen Charakter, der repräsentativ für weibliche Figuren steht.

In der radikalen Neuinterpretation von Aïda Gabriëls entledigt sich Salome des bedrückenden Blicks des Begehrens, indem sie selbst einen Urschrei produziert. Was passiert, wenn sich die sogenannte Verkörperung der Sinnlichkeit aus den sieben Schleiern, die sie verbergen, hüllt und ihr wahres Wesen offenbart?

Die Sopranistin Astrid Stockman und die Musiker Colin H. Van Eeckhout (Amenra, CHVE) und Pieter-Jan Van Assche (Innerwoud) schaffen eine zeitgenössische Komposition, in welcher sich Elektronik mit klassischen Klängen vermischt. Der Tänzer Germán Jauregui und der Bildhauer Rui Barros lassen Salomes befreite Körperlichkeit triumphieren. Tanz, Bild und Ton erwecken Salome zum Leben und generieren eine spürbare Mischung aus Urkräften und universellen Ängsten, die uns alle betreffen.



Konzept & Direktion        Aïda Gabriëls
Soprano                          Astrid Stockman
Musik                              Pieter-Jan Van Assche, Colin H. van Eeckhout
Dance                             Germán Jauregui
Live scenography           Rui Barros
Libretto                           Ylona Supèr and Tessa Vannieuwenhuyze
Produced by                   Oester
Coproduction                  Muziektheater Transparant,  Ancienne Belgique, LOD muziektheater,
Perpodium with Kunstencentrum Vooruit


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